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Seramis Tongranulat

Hergestellt wird das Tongranulat aus gebranntem, porösen Ton. Deshalb ist die große Wasserspeicherung überhaupt erst möglich und auch die Sauerstoffzufuhr zu den Wurzeln ist wesentlich besser gewährleistet, als wenn man die gute alte Blumenerde verwenden würde.
Die kann nämlich im Gegensatz zu dem Granulat verklumpen. Verklumpte Erde wird hart und wenn sie alt ist, fühlt sie sich beinahe steinern an. Dadurch können die Wurzeln nicht mehr gut „atmen“ und die Pflanzen gedeihen nicht richtig.

Echte Hobbygärtner pflegen und graben sogar mit Minischaufeln in ihren Blumentöpfen herum, topfen die Pflanzen um und pflegen sie wirklich regelmäßig. Dann gedeiht das Grüne und Bunte natürlich auch dort immer wieder neu.

Für eher pflegefaule Menschen wie mich ist jedoch das Seramis Tongranulat viel praktischer, denn hier verklumpt gar nichts mehr! Die kleinen Steinchen behalten ihre Form und setzen vor allen Dingen keinen Schimmel an!

Den habe ich nämlich beispielsweise gerade aus den Wurzeln meines bereits erwähnten alten Weines herausgepult. Eine unappetitliche Geschichte, wie ich finde.

Allergologen, also Ärzte, die allergische Erkrankungen behandeln, empfehlen bestimmten Personengruppen sowieso, keine Blumenerde zu verwenden, sondern ausschließlich ein Granulat zu benutzen. Meistens handelt es sich hierbei um Patienten, die auf verschiedene Pilzarten, z. B. Schimmelpilze, allergisch reagieren. Eine solche Art bildet sich nämlich tatsächlich relativ häufig in Blumenerde.
Auf dem Seramis Tongranulat können sich keine Schimmelpilze bilden, sodass in manchen Fällen daher sogar eine gesundheitliche Indikation vorliegt.

Abgesehen davon ist das Arbeiten mit Seramis deutlich sauberer als mit Blumenerde.

14.4.14 13:33, kommentieren

Seramis Gießanzeiger 15.04.2014


Verpackt sind die beiden Gießanzeiger, ja beide, denn es befinden sich genau zwei Stück darin, in einem kleinen Karton. Unten an den Gießanzeigern befindet sich ein wenig Vlies. Dies dient dazu, das das Wasser daran aufsteigen kann. Der obere Teil des Gießanzeigers ist weiß. Dort kann man sehen ob man die Pflanzen gießen muss oder ab sie noch genügend Wasser haben. Erscheint in dem Feld ein Blauer Strich heißt es nicht gießen, denn dann haben die Pflanzen noch genügend Wasser. Erscheint dort allerdings ein roter Strich heißt es gießen. Nachdem ich das Seramis bekommen habe, habe ich einige meiner Pflanzen umgetopft. Als dies geschehen war, steckte ich auch noch die Gießanzeiger in zwei meiner Pflanzen. Und zwar direkt in die Wurzelballen, wie der Hersteller es vorschreibt. Schließlich soll ja auch alles seine Ordnung haben.

Nachdem ich damit fertig war goß ich meine Pflanzen und wartete auf den blauen Strich. Dieser ließ aber auf sich warten und ich dachte schon, ich hätte zu wenig Wasser reingekippt. Aber zum Glück hatte ich ein wenig Geduld, denn erst Minuten später tat sich etwas an der Anzeige und der blaue Strich erschien. Aber der Hersteller schreibt ja auch, das manchmal bis zu zwei Stunden vergehen können ehe sich die Anzeige ändert. Das sollte man mit einplanen und nur ein wenig gießen.

Die Anzeige funktioniert bisher Einwandfrei und es kann nicht mehr passieren das man seine Pflanzen mit Wasser ertränkt. Sie holen sich wirklich nur das was sie brauchen und durch die Anzeige weiß man immer ganz genau, wann man wieder gießen muss. Da können Tage vergehen und so kann ich auch mal ein paar Tage wegfahren ohne das meine Pflanzen eingehen. Wenn der blaue Strich einmal oben ist vergehen schon etliche Tage ehe man erneut wieder gießen muss. Eine meine Pflanzen hat erst nach einer Woche wieder nach Wasser geschrien.Gerade, wenn man seine Pflanzen in Seramis eingepflanzt hat gehört dieser Gießanzeiger dazu.

15.4.14 17:42, kommentieren